Werkfeuerwehr

Statistik (2011)

Illustration: Fuhrpark der Werkfeuerwehr des Dresdner Flughafens

die Fahrzeugflotte der Werkfeuerwehr des Flughafens Dresden International

  • Mitarbeiter: 55 (Leiter, Stellvertreter/Brandschutzbeauftragter, 3 Wachabteilungsleiter, 3 Zugführer, 9 Gruppenführer, 6 Leitstellendisponenten, 9 Rettungssanitäter, 14 Warte/Einsatzkräfte, 11 Einsatzkräfte/Maschinisten)
  • Fahrzeuge: 12
  • Einsätze gesamt: 4.481, davon Behindertendienst: 3.553
  • Flughafenführungen: 508 mit 12.226 Teilnehmern

Weitere Informationen finden Sie auch auf folgenden Seiten:

Führungen am Dresdner Flughafen
Werkfeuerwehrverband Sachsen
Werkfeuerwehr Flughafen Dresden International (inoffizielle, informative Seite)

Werkfeuerwehr

Steffen Hempel

Telefonnummer
0351-8811130

Aufgaben

Sicherstellen des Flugverkehrs laut ICAO

Laut ICAO (International Civil Aviation Organization) gehört der Flughafen Dresden International der Brandschutzkategorie 8 an. Daher stellt die ICAO folgende Forderungen (Annex 14):

  • mobile Wassermenge: 18.200 l
  • Auswurfrate pro Minute: 7.200 l; davon erstes Fahrzeug 50 Prozent der Auswurfrate
  • Zusatzlöschmittel Pulver: 450 kg
  • mindestens 3 Hauptlöschfahrzeuge
  • Reaktionszeit: maximal 3 Minuten

Vorbeugender & abwehrender Brandschutz

  • Überprüfung der Steuermatrix aller vier Monate
  • brandschutztechnische Beratung bei Baumaßnahmen
  • Erarbeitung und Aktualisierung der Brandschutzordnung
  • Kontrolle der Einhaltung von Brandschutzbestimmungen
  • Überprüfung und Aktualisierung der Laufkarten
  • Erarbeitung und Überprüfung der Räumungsordnung

Rettungsdienst

  • Sanitätsdienst, Behindertenfahrdienst
  • Ausbildung in der Frühdefibrillation
  • Überprüfung und Neubestückung von Sanitätskästen
  • Rettungsdienstliche Absicherung bei Veranstaltungen
  • Notbefreiung aus steckengebliebenen Aufzügen
  • Kontrolle bei Notrufen aus Behindertentoiletten

Technische Hilfeleistung

  • Beseitigung von Gefahrgut und auslaufendem Kraftstoff
  • Hilfe bei Verkehrsunfällen
  • Personenbefreiungen aus Aufzügen
  • Hilfe bei Arbeiten in Höhen mit Universallöschfahrzeug, dem so genannten "ULF"

Ausbildung

  • theoretische und praktische Ausbildung im Dreiwochenzyklus
  • zwei "heiße" Übungen und eine Atemschutzüberwachung (ASÜ) im Jahr
  • eine Großübung aller zwei Jahre

Weitere Aufgaben

  • Schutz bei der Betankung von Passagierflugzeugen
  • Wartung, Pflege und Prüfung von Atemschutztechnik
  • Reinigung von Einsatz- und Arbeitskleidung
  • Betreuung von Führungen in der Feuerwache
  • Wartung und Pflege aller ca. 900 Feuerlöscher des Flughafens und anderer Kunden
  • Feuerlöscherschulungen für Mitarbeiter des Flughafens und anderer Firmen
  • Ausstellen von Schweiß-Erlaubnisscheinen
  • Brandschutzkontrollen vor Veranstaltungen
  • Brandschutzbelehrungen
  • Unterstützung des Flughafens beim Winterdienst