Fluggastrechte

Ihr gutes Recht als Fluggast

Illustration: Reisende in der Wartehalle des Flughafen Dresden Terminals

Wenn sich ein Flug verspätet, gestrichen oder überbucht wird, benötigt ein Fluggast Hilfe, damit die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich gehalten werden. Und wenn die Reisenden überdies noch in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, dann benötigen sie für ihre Reise mit dem Flugzeug in vielen Fällen noch weitergehende Hilfestellungen. Um diese Hilfe zu gewährleisten, haben sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) auf Bestimmungen über die Rechte der Fluggäste geeinigt sowie offizielle Beschwerde- und Durchsetzungsstellen eingerichtet.

In Deutschland ist das Luftfahrt-Bundesamt die offizielle Durchsetzungs- und Beschwerdestelle sowohl für die Rechte der Fluggäste bei Annullierung, Verspätung und Nichtbeförderung nach der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 als auch nach der Verordnung (EGNr. 1107/2006, die die Rechte von Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität regelt.

Darüber hinaus überwacht das Luftfahrt-Bundesamt die Einhaltung der Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 1008/2008, wonach neben dem Endpreis eines Flugtickets auch Steuern, Flughafengebühren und sonstige Gebühren, Zuschläge und Entgelte gesondert auszuweisen sind. Somit soll verhindert werden, dass sich Verstöße gegen die genannten Verordnungen in Zukunft wiederholen.

Im Rahmen dieser Aufgabe nimmt das Luftfahrt-Bundesamt Anzeigen von Verstößen gegen die oben genannten Verordnungen entgegen und kann nachgewiesene Verstöße ordnungrechtlich gegenüber den Unternehmen verfolgen. Die Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche, wie z.B. Ausgleichs- oder Erstattungsleistungen oder sonstiger Schadensersatz, obliegt dem Luftfahrt-Bundesamt jedoch nicht. Etwaige Ansprüche sind durch den Fluggast eigenständig durchzusetzen.

(Quelle: Luftfahrt-Bundesamt)

Luftfahrt-Bundesamt - Ihre Rechte als Fluggast


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