17.07.2012, 16:18

Schüler blickten hinter Kulissen des Dresdner Flughafens

Am 3. Juli 2012 trafen sich alle Schüler der 8. Klasse des Gymnasiums Luisenstift Radebeul, die das naturwissenschaftliche Profil besuchen, am Bahnhof Radebeul Ost. Alle freuten sich auf den bevorstehenden Tag. Der Weg unserer Exkursion führte uns mit dem Zug zum Flughafen Dresden. Als wir nach einer lustigen Zugfahrt angekommen waren, begrüßte uns Frau Marek, die Sekretärin des Geschäftsführers Dr. Hupe.

 

Sofort machten wir uns auf den Weg zum Konferenzraum „Graf Zeppelin“. Dort hielt Herr Dr. Gärtner einen Vortrag über den Lebensweg eines Flugzeugs und die EFW (Elbe Flugzeugwerke). Die EFW bauen alte Passagierflugzeuge zu Transportflugzeugen um, die dann noch weitere 30 Jahre genutzt werden können. Anschließend empfing uns Herr Hupe und wir erhielten die Ausweise für den Sicherheitsbereich. Nun wurden wir in vier Gruppen eingeteilt und passierten die Sicherheitskontrolle.

 

Illustration: Blick aus der Verkehrszentrale

 

Unsere Gruppe ging zuerst zur Integrierten Betriebszentrale. Hier arbeiten Mitarbeiter der Verkehrszentrale, der Vorfeldkontrolle, der Feuerwache, der Sicherheitszentrale und der Disponent. Zunächst trafen wir in der Verkehrszentrale den Verkehrsleiter vom Dienst. Als nächstes sahen wir den Disponenten vor vielen Computerbildschirmen der Überwachungskameras arbeiten. Der Disponent regelt z. B. das Aus- und Einladen des Gepäcks. Die Vorfeldkontrolle, hier geleitet von Bastien Marek, hält Kontakt zu den Flugzeugen auf dem Vorfeld. Von der Feuerwache erfuhren wir, dass sie nicht nur für Brandfälle zuständig ist, sondern beispielsweise auch den Fahrdienst für körperlich behinderte Personen übernimmt und als Unfall- und Rettungsdienst auf dem Flughafengelände eingesetzt wird. Die Sicherheitszentrale ist in Security und Safety eingeteilt. Die Security (äußere Sicherheit) ist z. B. für die Sicherheit des Gebäudes und der Flugzeuge zuständig. Die Safety (innere Sicherheit) beschäftigt sich mit der Sicherheit der Personen.

 

Auf dem Weg zum Mittagessen besichtigten wir noch die Gerätehalle mit speziell angefertigten Fahrzeugen, rollbaren Treppen und den Flughafenbussen. Interessant fanden wir, dass auch Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen. Gemeinsam stärkten wir uns mit Nudeln in der Kantine des Flughafens.

 

Nach dem Mittagessen mussten wir erneut durch eine Sicherheitskontrolle, die sich diesmal in einem Bus befand. Gut gelaunt ging es zu Herrn Hupe in die Lounge. Wir erfuhren unter anderem etwas über die Luftschichten der Erdatmosphäre und wie sich Flugzeuge in der Luft halten können. Danach gingen wir frisch informiert zur IMA (Materialforschung und Anwendungstechnik GmbH in Dresden).

 

Nachdem wir eine weitere Sicherheitskontrolle passiert hatten, setzten wir unsere Besichtigung bei der Hubschrauberstaffel fort. Hier erfuhren wir, zu welchen Zwecken Hubschrauber in der zivilen Luftfahrt eingesetzt werden und mit welchen technischen Hilfsmitteln (wie z. B. Wärmebildkameras) sie ausgestattet sind.

 

Zu guter Letzt trafen alle Gruppen zusammen und wir machten ein Gruppenbild. Dann verabschiedeten wir uns von Frau Marek und traten die Rückfahrt an. Es war eine sehr interessante und gelungene Exkursion. Wir möchten uns noch einmal bei den freundlichen Flughafenmitarbeitern dafür bedanken, dass sie sich Zeit für uns genommen und uns einen schönen Tag ermöglicht haben, den wir nicht so schnell vergessen werden.

 

Autoren: Antonia Gerstenberg, Wibke Heinemann und Fanni Senze

 

Illustration: Schüler des Gymnasiums Luisenstift am Flughafen Dresden

 

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