1989 bis 2000
Bildergalerie
- das Hansahaus Anfang der 1990er Jahre
- Das modernisierte Hansahaus 1992. Die neue Bezeichnung lautet Terminal 1.
- das Hansahaus 1991: links die Check-in-Counter, in der Bildmitte der Ankunftsbereich
- 1991: Check-in-Counter im Hansahaus
- 1992: Das Terminal 2 wird in Betrieb genommen.
- 1992: Eingangssituation am neu gebauten Terminal 2
- Flugzeugtaufe im Jahr 1991: Noch ist der Namenszug an der Boeing 747-400 der Deutschen Lufthansa AG, der zukünftigen Sachsen verhüllt.
- Flugzeugtaufe im Jahr 1991: Ein Airbus A320-200 der Deutschen Lufthansa AG erhält den Namen Dresden.
- 1992: Queen Elisabeth II. besucht Dresden
- 1993: Erneuerung der Flugbetriebsflächen
- 1995: Sicherheitskontrolle am Eingang zum Abflugwartebereich im Terminal 2
- 1998: Eingangsbereich des Terminals 2
- 1998: reger Betrieb auf dem Vorfeld des Dresdner Flughafens
- Die Dresdner Luftfahrtindustrie knüpfte nach der Wende an alte Traditionen an. Hier werden Passagierflugzeuge der Airbusfamilie zu Frachtern umgerüstet (1998).
- 1998: Luftfrachtzentrum am Dresdner Flughafen
- 1998: die neue Integrierte Betriebszentrale (Halle 224)
- 1999: Blick aus der Verkehrszentrale (Halle 224)
- Seit 1998 ist der Dresdner Flughafen mit einer Homepage im Internet vertreten, hier der Stand des Jahres 2000.
- 2000: die neue Anschlussstelle Dresden-Flughafen an der Autobahn A4
- die Halle 219 (oben Mitte) vor dem Umbau zum Flughafen Dresden Terminal
- Modell des Flughafen Dresden Terminals
Wendezeiten, Zeitenwende: Vervielfachung der Passagierzahlen und umfassende Modernisierung
Ende 1989 befanden sich die politischen Verhältnisse in rascher Veränderung, die DDR-Bürger erkämpften sich die lang geforderte Reisefreiheit. Interflug richtete noch im Dezember eine erste Linie nach Hamburg ein, in den kommenden Monaten folgten Verbindungen in wichtige westdeutsche und einige westeuropäische Städte. Nach der deutschen Wiedervereinigung ging der Flughafen an die neu gegründete Flughafen Dresden GmbH über, deren Gesellschafter heute die Mitteldeutsche Airport Holding, der Freistaat Sachsen sowie die Landkreise Bautzen und Meißen sind.
Anfang der 90er Jahre "explodierten" die Verkehrsleistungen regelrecht: Reiseveranstalter offerierten viele neue Urlaubsangebote, Charterfluggesellschaften eröffneten Flugverbindungen zu den Touristikgebieten rund um das Mittelmeer, viele Angestellte der Sächsischen Staatsregierung pendelten in "Beamten-Shuttles" zwischen den alten Bundesländern und Dresden. Wurden 1990 noch 203.541 Passagiere abgefertigt, war es 1992 bereits mehr als eine Million. Es bestand dringender Bedarf, die Infrastruktur des Flughafens aufgrund dieser rasanten Entwicklung anzupassen.
Bereits 1992 konnte ein Neubau neben dem Hansahaus (Terminal 1) in Betrieb genommen werden: Dieses Terminal 2 ermöglichte es, mit den Anforderungen Schritt zu halten und das Niveau der Abfertigung am Flughafen deutlich zu verbessern. Seine Kapazität war allerdings rasch wieder erschöpft. Bereits 1995 ging ein Erweiterungsbau in Betrieb, der aus einer benachbarten Halle der Luftfahrtindustrie entstanden war. Beide modernen Terminals verfügten nun zusammen über eine Kapazität von 2,4 Millionen Passagieren pro Jahr.
Parallel erfolgte eine umfassende Modernisierung aller Funktionsbereiche des Flughafens – von der Flugsicherung bis zur Energieversorgung, von der elektronischen Betriebssteuerung bis zur Gastronomie, von Umweltschutzmaßnahmen bis zur Flughafenfeuerwehr. Eine Flugzeughalle aus dem Jahr 1935 wandelte sich in das Luftfrachtzentrum des Airports.
Seit 1998 ist der Flughafen im Internet mit der mehrsprachigen Seite www.dresden-airport.de vertreten. Im gleichen Jahr nahm die Betriebszentrale ihre Arbeit in der umgebauten "Halle 224“ auf. Dort sind heute auch die Abfertigungsfahrzeuge des Schwesterunternehmens PortGround GmbH untergebracht. Zudem wurde der Autobahnanschluss "Dresden-Flughafen“ eröffnet, 1999 der vierspurige Flughafenzubringer Hermann-Reichelt-Straße.
Am 8. September 1998 erfolgte die Grundsteinlegung für den größten Ausbau des Flughafens seit den 1950er Jahren. Aus der ehemaligen Montagehalle 219 der Luftfahrtindustrie, einst die größte pfeilerlose Industriehalle der DDR, entstand das Flughafen Dresden Terminal – 170 Meter lang, 150 Meter breit und 25 Meter hoch.
2001 bis 2010: Modern und leistungsfähig wie nie zuvor - der neue Flughafen Dresden
Bildergalerie: Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal
- Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal - Ausgangszustand
- Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal - Entkernung bis aufs Stahlgerüst
- Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal - Einbau der Ebenen
- Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal - Montage der Glasfassade
- Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal - Bauzustand kurz vor der Eröffnung
- Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal - Bauzustand vom Juni 1998
- Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal - Bauzustand vom März 1999
- Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal - Bauzustand vom November 1999
- Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal - Bauzustand vom Mai 2000
- Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal: Die betonierten Böden werden abgebrochen (1999).
- Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal: Betonierarbeiten im Inneren des zukünftigen Terminalgebäudes (1999).
- Ausbau der Halle 219 (Mitte rechts) zum Flughafen Dresden Terminal - Bauzustand vom Frühjahr 1999
- Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal: Tragwerkssanierung und Rohbauarbeiten, im Vordergrund der S-Bahn-Tunnel (1999)
- Juli 1998: Baubeginn für Sachsens ersten unterirdischen S-Bahnhof am Dresdner Flughafen
- Bauarbeiten am S-Bahn-Tunnel vor dem künftigen Flughafen Dresden Terminal (links) und der Integrierten Betriebszentrale (Halle 224)
- Ende 1998: Betonierarbeiten am S-Bahn-Tunnel
- Anfang 1999: Die Decke des S-Bahn-Tunnels ist in einigen Abschnitten bereits geschlossen. Rechts die Integrierte Betriebszentrale (Halle 224).
- Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal - Bauzustand vom November 1999
- Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal - Bauzustand vom Juni 2000
- Ausbau der Halle 219 zum Flughafen Dresden Terminal
- Parkhaus-Baustelle (Mitte links) aus der Vogelperspektive
- Sommer 2000: Die Konturen des Parkhauses sind erkennbar.
